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Breitensport
05.09.2016

TTC Bensheim: Nachwuchsaktion bei der "Sendung mit der Maus"

"Die Sendung mit der Maus" öffnet Türen - auch beim Tischtennis. Im sechsten Jahr, diesmal am 3. Oktober, können Maus-Fans und Interessierte bei verschiedenen Organisationen und Institutionen einen besonderen Tag erleben. "Türöffner-Tag" heißt die Aktion, an der sich große und kleine Initiativen, Unternehmen, Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Rathäuser, Denkmal-Besitzer, Konzerthallenbetreiber, handwerkliche Betriebe, wissenschaftliche Institute und auch Sportvereine beteiligen können.

Andreas Hajnal, Jugendleiter des hessischen TTC Bensheim und großer "Maus"-Fan, hatte da eine Idee für seinen Verein: ein Schnuppertraining inkl. Schaukampf für bis zu 40 Kinder ab sechs Jahre und Jugendliche zu organisieren und dem Maus-Team anzubieten. Die Redaktion war sofort interessiert. "Wir wollen den Kindern zeigen, worauf es beim Tischtennis ankommt, was alles möglich ist", sagt Hajnal. "Zudem erhoffen wir uns, dass vielleicht der eine oder andere bei uns im Verein hängen bleibt."

Der TTC ist ein reiner Tischtennisverein, hat vier Herren-Teams, eine Jugend- und eine Schülermannschaft. Unter den rund 50 Mitgliedern sind elf Nachwuchsspieler. "Wir bauen gerade wieder eine neue Jugendgruppe auf", erklärt Jugendleiter Hajnal. "Wir denken, dass die Maus zieht und sind zurzeit in Bensheim die einzigen, die eine Maus-Aktion anbieten. Außerdem können Tischtennisvereine den Kindern viel zeigen. Sie sollen sehen, dass es noch andere Sportarten gibt als Fußball."

Die im WDR produzierte "Sendung mit der Maus" ist seit 1971 eine der erfolgreichsten Kindersendungen im deutschen Fernsehen. Kern der sonntagsmorgens ausgestrahlten Sendung sind sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen jeweils ein Wissensfilm über Gegenstände oder Abläufe aus dem Alltag gehören. Die Fan-Basis ist groß.

Für den Tischtennis-Tag beim TTC Bensheim können sich Kinder und Jugendliche noch bis zum Veranstaltungstag am 3. Oktober anmelden. 40 ist die Höchstteilnehmerzahl, die Andreas Hajnal und sein Team in zwei Gruppen annehmen könnten.