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Mannschaftssport Erwachsene  

24.04.2019
Saisonbilanzen 2018/2019 - Bezirksoberliga/Bezirksliga

Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga blieb lange spannend. Erst am vorletzten Spieltag entschied sich das Titelrennen zwischen der SVH Kassel III, dem 1. TTV Richtsberg sowie dem VfL Marburg, die lange Zeit punktgleich waren. An einem Wochenende bezwang Meister Kassel zunächst die VfLer und einen Tag später auch Richtsberg und sicherte sich die Meisterschaft. Am anderen Tabellenende musste am letzten Spieltag überraschend der TTC Eintracht Burgholz-Kirchhain neben dem TSV Ockershausen die Liga verlassen. Die "Waldgeister" gewannen in der Rückrunde lediglich fünf Punkte und wurden vom TTC Kellerwald, das an der Spitze auf zwei polnische Gastspieler setzte durch das überraschende Remis gegen Marburg noch auf den Abstiegsplatz verdrängt. Kellerwald hat in der Relegation gegen den TTV Stadtallendorf III noch die Chance auf den Klassenerhalt. Ockershausen lieferte als Aufsteiger eine ordentliche Leistung ab, hatte jedoch am Ende bei fünf Punkten Rückstand nur wenig Chancen auf den Klassenerhalt. Der TTC Bottenhorn als einziger Hinterländer Verein in der BOL, präsentierte sich enorm stark und spielte mit dem vierten Platz seine beste Saison. Bester Spieler der Liga war Richtsbergs Marco Specht, der sich bei 31 Siegen nur gegen Adrian-Elias Siemon (VfL Marburg) geschlagen geben musste. Gefolgt wird Specht von Holger Paulus (TTC Ederbergland, 31:3) und dem Bottenhorner Spitzenspieler Marcel Seibel (30:10). Auf dem fünften Platz schob sich mit einer Bilanz von 25:13 "Altmeister" Erwin Becker (TSV Ockershausen). Das mittlere Paarkreuz führt mit Verena Hartmann (TTC Bottenhorn) erstmals eine Spielerin an. Hartmann, die sich zudem die Verbandsligameisterschaft mit dem Bottenhorner Damenteam sicherte, spielte mit 20:4 die beste Bilanz. Gefolgt wird Hartmann von Lars Heidergott auf dem dritten Platz (1. TTV Richtsberg, 17:4) und Teamkollege Carsten Eibach (23:8). Der VfLer Alexander Issing spielte lediglich in der Vorrunde im dritten Paarkreuz, gewann aber mit seiner 7:0-Bilanz die Wertung im dritten Drittel. Das stärkste Doppel der Liga stellte mit Holger Paulus / Christian Marschik der TTC Ederbergland. Die Battenberger spielten eine 18:2-Bilanz. Auf den zweiten Rang schaffte es das Bottenhorner Spitzendoppel Marcel Seibel / Peter Waldhardt (18:4). Als einziges Doppel blieben Jan Meierhöfer / Max Schlote (VfL Marburg, 12:0) ungeschlagen und erreichten den vierten Platz. Gefolgt wird das VfL-Duo von Sven und Lars Rüffer (TTC Eintr. Burgholz-Kirchhain, 17:8). 

Topfavorit TTC Anzefahr sicherte sich ohne Punktverlust die Meisterschaft. Nachdem zum Ende der vergangenen Saison nicht feststand, ob man eine konkurrenzfähige Mannschaft in der BOL stellen würde, entschied man sich bei den "Blau-Gelben" für den Rückzug in die Bezirksliga. Dadurch, dass Michael Kaczmarek überraschend doch jedes Spiel bestreiten konnte, stand der Meisterschaft nichts mehr im Wege. Ärgster Verfolger war der TTV Stadtallendorf III, der nach der Vorrunde lediglich zwei Zähler Rückstand hatte, aber mit dem Wechsel von Stefan App nach Ginseldorf den bis dahin besten Spieler der Liga verlor und am Ende klar auf den zweiten Platz distanziert wurde. Eine starke Saison spielte auch Marbach II, die punktgleich mit Stadtallendorf auf den Bronzerang kamen und Aufsteiger TTV Schröck auf Rang vier. Richtsberg II (5.) und der TSV Niederweimar (7.) erreichten den direkten Klassenerhalt, wenn auch im Falle von den "Jungs vom See" erst am vorletzten Wochenende. Der TV Biedenkopf muss sich in der Relegation gegen Marburg II beweisen. Eine bittere Saison war es für den Bezirksliga-Dino TTC Tenne Steffenberg, der sich nach langer Zeit mit nur sieben Punkten aus der Liga verabschieden muss. Den Titel des besten Spielers der Liga sicherte sich der 60jährige Norbert Krug von Meister Anzefahr. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten spielte er mit 33:4 die stärkste Bilanz und musste sich in der Rückrunde nur dem zweitplatzierten Jan-Philipp Sunnus (TSV Marbach II, 29:7) geschlagen geben. Auf den dritten Platz kam Michael Kaczmarek (Anzefahr, 23:5) vor dem nur in der Rückrunde aufschlagenden Helmut Euler (Richtsberg II), der nach dreijährigem Auslandsaufenthalt in allen 14 Einzeln ungeschlagen blieb. Für Stefan App reichte seine 16:1-Bilanz aus der Vorrunde noch für den fünften Rang. Auch das zweite Paarkreuz wird von einem Anzefahrer angeführt. Cornelius Hahn musste sich sowohl in der Vor- als auch der Rückrunde nur jeweils einmal geschlagen geben und belegte souverän mit 19:2 die Spitzenposition. Rang zwei erreichte Jascha Godau (TV Biedenkopf), der nur in der Vorrunde in der Mitte aufschlug. Michael Schick (Stadtallendorf III) spielte ebenfalls nur eine Halbserie im mittleren Paarkreuz und erreichte bei 13 Einzeln elf Siege. Die Plätze vier und fünf belegten Andreas Luppold (Anzefahr, 13:4) und Marco Mlynarz (Marbach II, 12:3). Gleich vier ungeschlagene Spieler tummeln sich an der Spitze des dritten Paarkreuzes. Platz eins gewann Gianluca Eller (Stadtallendorf III, 12:0) vor Burkhard Dörr (Anzefahr, 9:0), Luis Frettlöh (Marbach II, 10:0) und Luppold (6:0). Den fünften Rang belegte mit Dieter Schmitz (14:2) ein Richtsberger vor Ulrich Hoffmann (Anzefahr, 13:2). Hoffmann blieb zusammen mit Luppold in allen seinen 14 Doppelpartien ungeschlagen. Die Anzefahrer sicherten sich somit den Titel des besten Ligadoppels. Gefolgt werden beide von den gleichauf liegenden Sunnus / Frettlöh (Marbach II) und Schick / Schmittdiel (Stadtallendorf III), die jeweils eine 15:4-Bilanz spielten. Die Marbacher Carsten Schmidt und Dieter Merle überraschten mit 12:1-Erfolgen und schafften es noch vor das Anzefahrer Spitzendoppel Krug / Kaczmarek (12:2).

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