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Mannschaftssport Erwachsene
15.01.2018

Finale Four der Damen in Hannover

Sonja Busemann hatte den Ehrenpunkt auf dem Schläger.

TSV Langstadt trotz 0:3 nicht enttäuscht

Erhoben Hauptes beendete der TSV Langstadt das Halbfinale im Finale Four des DTTB Pokals der Damen trotz der 0:3-Niederlage gegen Erstligist TuS Bad Driburg. Das Erreichen der Runde der besten vier deutschen Mannschaften war für den Verein weit mehr als erhofft und der dritte Platz ist einer der größten Erfolge der Südhessen. Im zweiten Halbfinale gewann der Pokalsieger des Vorjahres ttc berlin eastside gegen den derzeitigen Spitzenreiter der 1. Liga TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 3:1. Durch den Erfolg beflügelt gingen die Berliner mit großem Selbstvertrauen in das Finale, wo sie Bad Driburg 3:1 bezwangen und sich damit den Pokal zum fünften Mal in Serie sicherten.

„Wir sind insgesamt mit dem Abschneiden im Pokal mehr als zufrieden“, zog Betreuer Manfred Kämmerer trotz der 0:3-Niederlage ein positives Fazit. „Allzugern hätten wir einen Punkt geholt. Den hatte Sonja bei 7:7 im fünften Satz auf dem Schläger, doch es sollte nicht sein. Wir haben uns trotzdem gut verkauft“, so Kämmerer weiter.

Alena Lemmer benötigte zwei Sätze, um sich auf Nina Mittelham einzustellen. Nach dem Anschluss durch das 11:3 schien sogar der Entscheidungssatz möglich. Die TSV-lerin schaffte es immer wieder heran zu kommen. So auch bei 6:10, doch bei 9:10 war Endstation.

Für Janina Kämmerer wäre es wohl besser gelaufen, wenn sie im zweiten Satz bei 9:9 den Durchgang nach Hause gebracht hätte. Es reichte aber gegen Sarah de Nutte nicht und danach war die Luft raus.

Sonja Busemann, die nicht mehr zu den Stammspielerinnen der Ersten gehört, bewies im „hessischen“ Duell gegen Sophia Klee, dass sie noch nichts verlernt hat. Zwar verlor die Langstädterin die ersten beiden Sätze, erreichte dann aber gegen die für die Badstädter spielende Niestetalerin den Gleichstand und den Einzug in den Entscheidungssatz. Nach 4:3 geriet Sonja Busemann zwar 4:7 in Rückstand, zog aber noch einmal gleich. Danach reichte es allerdings nur noch bei 7:10 zu einem Zähler.

Für Langstadt war es ein unvergessliches Erlebnis. „In Hannover herrschte eine tolle Atmosphäre. Allerdings hätte das Event mehr als die knapp 400 Zuschauer verdient gehabt. Aber Allen, die in der Halle waren, hat die Veranstaltung gefallen“, stand für Manfred Kämmerer am Ende der Pokalspiele fest.

Stenogramm

Halbfinale

TSV Langstadt – TuS Bad Driburg 0:3: Alena Lemmer – Nina Mittelham 1:3 (4:11, 7:11, 11:3, 9:11); Janina Kämmerer – Sarah de Nutte 0:3 (2:11, 9:11, 4:11); Sonja Busemann – Sophia Klee 2:3 (10:12, 5:11, 11:7, 11:8, 8:11).

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim - ttc berlin eastside 1:3: Ding Yaping - Tie Yana 3:0 (11:4, 11:6, 11:8); Yuan Wan - Georgina Pota 0:3 (6:11, 8:11, 8:11); Marie Migot - Shan Xiaona 1:3 (9:11, 8:11, 11:6, 6:11); Ding Yaping - Georgina Pota 1:3 (7:11, 4:11, 11:6, 4:11).

Endspiel

ttc berlin eastside - TuS Bad Driburg 3:1: Georgina Pota - Nina Mittelham 1:3 (7:11, 8:11, 11:7, 7:11); Tie Yana - Sarah de Nutte 3:0 (11:5, 11:7, 12:10); Shan Xiaona - Sophia Klee 3:0 (11:9, 11:1, 11:5); Georgina Pota - Sarah de Nutte 3:1 (11:4, 11:8, 8:11, 11:8).

Rolf Schäfer

Alena Lemmer

Janina Kämmerer - Fotos: Joaquim Ferreira

TSV Langstadt wurde in Hannover groß angekündigt - Foto: Manfred Kämmerer