Rohaly erreichte sowohl im U13- als auch im U15-Einzel das Achtelfinale. Besonders in der höheren Altersklasse überzeugte der Zwölfjährige: Nach einem taktisch starken Auftritt gegen den Polen Pilch zeigte er auch gegen den späteren Turniersieger Campagna aus Italien ein sehr gutes Spiel, konnte aber die 0:3-Niederlage nicht verhindern.
Kilian spielte sich im U13-Einzel bis auf Rang drei vor. Auf dem Weg ins Halbfinale bewies der 13-Jährige insbesondere gegen den Schweden Leigert Nervenstärke, als er im vierten Satz vier Matchbälle abwehrte. Auch im Viertelfinale gegen den Griechen Alexidis überzeugte er mit einem taktisch disziplinierten Auftritt und sehenswerten Ballwechseln. In der U15-Trostrunde holte Kilian zudem den Turniersieg.
Nicht ganz nach Wunsch verlief das U13-Doppel. „Ein kleiner Wermutstropfen war das Doppel-Viertelfinale. Nach der 2:0-Führung haben Konzentration und Kondition nachgelassen, und uns haben in dieser Phase die taktischen Lösungen gefehlt, um das Spiel nach Hause zu bringen“, so Tobias Beck.
Insgesamt zog der Verbandstrainer dennoch ein positives Fazit: „In einigen Bereichen sind deutliche Fortschritte zu erkennen.“ Gleichzeitig zeigte das Turnier, woran weiter gearbeitet werden muss: Gerade unter Stress und Druck gilt es, taktisch variabler und konsequenter zu agieren. Genau dafür sind internationale Vergleiche wie die Riga Open besonders wertvoll.