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Kreistag 2014: Pressebericht

Pressebericht unseres Kreispressewartes zum Kreistag 2014.

Nein – das war wirklich kein Kreistag wie die meisten Anderen! Viel stand auf dem Spiel, Posten mussten dringend besetzt werden, Neustrukturierungen der Mannschaften und Klassen waren geplant und sollten die kommenden Meisterschaften „revolutionieren“. Zunächst einmal wurde aber Ordnung im Vorstand hergestellt.

Angereist zum Kreistag, den der SV Kathus solide organisierte, waren fast alle der 33 Vereinschefs- oder Delegierten aus dem Sportkreis Hersfeld-Rotenburg, die 136 Mannschaften vertraten. Sie wurden begrüßt vom kommissarischen Kreiswart Dr. Norbert Englisch und Kreissportwart Robert Rimbach. Nach den üblichen Grußworten und Berichten aus dem Vorstand kam die Versammlung schnell zum ersten „heißen“ Punkt. Am Kreistag 2013 konnte weder ein neuer Kreiswart, noch ein Jugendwart für die kommende Periode gefunden werden. Daher übernahmen der HTTV und die Mitglieder des Restvorstandes zunächst die Verantwortung. Still wurde es beim Thema Nachwahlen und Pressewart Möller betonte nochmals, dass es ohne Kreiswart bald auch kein Tischtennis im Kreis mehr gäbe! Dies animierte aber die Versammelten nicht zur Bewerbung und die großen Vereine wie TV Heringen oder TTV Weiterode nicht zu Kandidaturen. So griff die Planung, die im Vorfeld eruiert war: Robert Rimbach (Richelsdorf) trat als Sportwart zurück um sich als Vorsitzender, also Kreiswart, wählen zu lassen. Nikolas Schade aus Lüdersdorf wurde danach neuer Sportwart. Oliver Annuseit von Lax-Hersfeld, gab seine Position des Schülerwartes ab und übernahm die vakante Stelle des Jugendwartes. Als neuer Schülerwart wurde Dr. Ralf Elvert (Asbach) gewählt. Klar, dass es keinerlei Gegenstimmen gab! Neue Klassenleiterin der Damenkreisliga und somit Damenwartin wurde Gerlinde Schäfer (Lüdersdorf). Weitermachen werden auch Kassenwartin Monika Ries (Richelsdorf), Pressewart Norbert Möller (Friedewald), Schiedsrichterwart Karl Pflieger (Richelsdorf).

Das „Aufatmen“ nach diesen Tagesordnungspunkten war spürbar. Doch die nächsten zukunftsweisenden Entscheidungen standen an. Sollten die Teams auf Kreisebene in Zukunft mit Vierermannschaften spielen? Das wurde vom Verband frei gegeben. Die Versammlung brauchte nicht lange um die wenigen Vorteile (weniger Fahrtkosten, kürzere Spielzeiten) mit den vielen Nachteilen abzuwägen. Mit 185 Nein-Stimmen zu 37-mal „Ja“ war der Vorschlag abgelehnt. Es bleibt also bei Sechserteams. Lediglich die unterste Kreisklasse darf mit Vierermannschaft weiterspielen.

Ein weiterer Antrag bewegte die Gemüter der Vereinsvertreter und des Vorstandes. Es soll eine Neustrukturierung der Kreisklassen geben, verbunden mit einer mittelfristig langen Verkleinerung der Klassen von zwölf auf zehn Mannschaften. Zu diesem Punkt muss man die zahlreichen Vereinswechsel von Spielern sehen, sowie die Zurückziehungen von Mannschaften. Eine solche Menge an Veränderungen hat es noch nie gegeben! (Siehe Extra-Bericht). Zunächst wurde recht deutlich dafür gestimmt, dass es ab der kommenden Saison 2014/15 zwei 2.Kreisklassen gibt, wobei die neue 3.Kreisklasse den Viererteams vorbehalten ist. Außerdem stimmte die Versammlung der Verringerung auf 10 Teams pro Klasse zu. Es kam nicht zu den möglichen langen Diskussionen, weil die Vereinsvertreter vorinformiert waren und die Neuerungen ebenso wünschten. Nach der Vergabe von Turnieren und Sonstigem, konnte Verbandschef Dr. Englisch zufrieden nach Frankfurt abreisen und Kreiswart Rimbach diesen bedeutenden Kreistag schließen.

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