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Mannschaftssport Erwachsene  

Pressebericht zum 7. Spieltag

Bezirksoberliga

Auch vier Spieltage vor Ende der Meisterschaft stecken die TTC`s aus Friedewald und Richelsdorf weiter im Abstiegskampf fest. Die Mannschaften aus Rhina und Fritzlar werden wohl als die beiden Letzten in ihre Klassen absteigen. Rhina hatte bei Aufstiegskandidat Felsberg anzutreten und hatte beim 0:9 keine echte Chance. Lediglich Michael Heimroth und Sebastian Göder spielten für die Haunetaler ein starkes Doppel, unterlagen aber 2:3. Die Tabelle vor Rhina sieht noch vier Vereine dicht zusammen. Das aber täuscht. Für den Klassenerhalt hat Ottrau/Berfa nach dem für sie wichtigen Erfolg gegen Richelsdorf die besten Karten, weil sie das leichteste Restprogramm spielen.

            Richelsdorf hatte in der Rückrunde überzeugt und hätte sich mit einem Sieg in Ottrau wohl vorentscheidend abgesetzt. Jedoch hatten Maximilian Rhein, Marcel Madus, Carsten Kühnel und das Doppel Kühnel/Schmitz nicht das Glück in den Verlängerungen. Alle unterlagen recht knapp 2:3. Da nutzte am Ende auch nichts, dass Schubert/Merzendorfer ihr Doppel gewannen und alle vier Einzel! Noch einmal war Richelsdorf gleichauf, als Rhein zum 6:6 auftrumpfte. Danach aber setzten sich die Ottrauer gegen die Wildecker zum 9:6 durch. Ohne große Erwartungen trat der TTC Dreienberg gegen Lax-Hersfeld an. Der Favorit war zum erstenmal in der ganzen Serie mit kompletter Aufstellung, während bei den Friedewaldern M. Schaub und Wolf ausfielen. Bis zum 3:3 hielten Roppel, Wetterau und ein Doppel mit, ehe Dreienberg chancenlos wurde. Friedewald hat aber auch noch gute Chancen in der Restserie und sein erstes von drei „Endspielen“ kommenden Samstag gegen Altenbrunslar.

Die Hersfelder vom Lax mischen weiter um Rang drei mit. Dort aber liegt Röhrenfurth, das eine dicke Überraschung schaffte. Es fügte Meisterfavorit Albungen die allererste Niederlage seit zehn Monaten bei!

Bezirksliga

Die zweite Mannschaft des TTV Weiterode verteidigte eindrucksvoll ihre Tabellenführung mit einem 9:0 über Weißenhasel. Die Gäste hatten mit drei Ersatzleuten keinerlei Chancen. Auf den zweiten Platz schob sich nun der TTC Lax II vor. Grund der Verbesserung war nicht nur der eigene Sieg in Nentershausen. Die Hersfelder profitierten von der Niederlage Großalmerodes gegen Ermschwerd. Ermschwerd knüpfte auch Lüdersdorf beim 8:8 einen wichtigen Punkt ab und hält somit Kontakt zum Relegationsplatz. Als Lüdersdorfs Patrick Weix knapp 3:2 gewann und erneut Bastian Schade glänzte, führte Lüdersdorf 6:5. Ermschwerd drehte das Spiel aber und ging selbst mit 8:7 in Front. Das Enddoppel mit B.Schade/Pfaff rettete Lüdersdorf das hochverdiente Unentschieden.

Zurück zu den Laxern: die waren in Nentershausen klarer Favorit. Bis zum 5:2 für die Hersfelder lief es auch nach Plan. Danach aber hatte Nentershausen auch etwas Glück und sicherlich Geschick und kam durch Ralf Benisch (2), Lothar Paul und Arne Schuhmann zum 7:7 Ausgleich. Schuhmanns Bruder Marc und das Schlußdoppel Quant/Bolz setzten sich am Ende aber klar für Lax II durch und schafften das 9:7; bei 36:27 Sätzen sicherlich verdient.

Vier Spieltage vor Ende sind also noch fünf Mannschaften im Rennen um Platz zwei. Am Tabellenende empfing der TV Heringen den Eschweger TSV und musste die halbe Stammmannschaft ersetzen. Ulf Kallenbach/Markus Weber holten den Ehrenpunkt im Doppel.

Kreisliga

Die zweite Mannschaft des TTC Rhina entledigte sich seinem Verfolger Mansbach mit einem 9:5 Erfolg. Es sollte ein enges Topspiel werden um die Plätze zwei und drei, aber Mansbach musste gleich drei Stammspieler ersetzen. Obwohl Rhina mit guter Truppe an die Tische ging, taten sich die Haunetaler schwer. Mansbachs Schabel-Brüder Peter und Thomas hatten ein Doppel gewonnen und Peter ein sehr enges Einzel. Danach reichte es nur noch für drei Punkte durch Tobias Jost, der seine beiden Einzel 3:0 gewann, sowie ein Einzel von Mario Köhl. Für Rhina gewannen Horst Heimroth, Steffen Preuß, Fabian Greb (2), Wolfgang Lied, Herbert Hubbe (2) sowie zwei Doppel.

Während Rhina weiter gemeinsam mit Beenhausen und Lax-Hersfeld IV um die ersten Plätze kämpft, ist Lüdersdorf nach der 4:9 Niederlage am Lax wohl aus dem Rennen. Auch der SV Kathus hat mit dem Vorderfeld nichts mehr zu tun. Nach der 4:9 Pleite beim abstiegsgefährdeten Richelsdorf II müssen die Kathuser aufpassen, nicht noch weiter zurück zu fallen. Erneut fehlten wichtige Spieler. Ersatzmann Heinz Hohmann gewann sein Einzel und Ernst Knoth sogar beide. Den vierten Punkt steuerte Dieter Weiser bei. Die Richelsdorfer führten schon 6:0 ehe Kathus doch noch mal herankam. Niklas Küch setzte den neunten Punkt für die Wildecker, die damit im Abstiegskampf wieder hoffen können.

Hessenliga Damen

Aufsteiger Richelsdorf muss die Hoffnungen auf einen der ersten Plätze begraben. Das wichtige Spiel in Rodheim ging 5:8 verloren. Das Doppel Richter/Schneider sowie die Einzel von Claudia Richter, die alle drei Spiele gewann, und ein Sieg von Malin Schmidt-Wecken reichten nicht. Die Wildeckerinnen werden in den letzten drei Spielen aber wohl den Mittelplatz halten.

Bezirksoberliga Damen

Die Entscheidung in der Meisterschaft ist noch einmal vertagt. Spitzenreiter Richelsdorf II unterlag seinem Verfolger Gottstreu 4:8. Die Gäste zogen damit gleichauf mit den Richelsdorferinnen. Die Frauen vom TTV Gottstreu hatten allerdings dreimal das bessere Ende nach den Verlängerungen für sich. Da lief es also sehr unglücklich. Schuchardt/Schmidt-Wecken, Sonja Popp, Monika Schuchardt und Malin Schmidt-Wecken holten die vier Punkte.

Bezirksliga Damen

Die Frauen des TTC Lüdersdorf sind aus dem Rennen um Platz zwei heraus. In Ihringshausen gab es eine klare 2:8 Niederlage. Jana Fey und Johanna Mangold holten die Ehrenpunkte. Zumindest der dritte Rang ist für die Lüdersdorferinnen aber noch in Reichweite.

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