Wetterburg. Im wahrsten Sinne meisterlich haben sich die Tischtennisspielerinnen und -spieler des TSV Wetterburg in der zu Ende gegangenen Saison präsentiert: Alle vier Mannschaften beendeten ihre Ligasaison auf Platz eins und steigen auf. Die konstant starken Leistungen sind auch drei Neuzugängen zu verdanken, durch die das Niveau in allen Teams stieg.
Etwas ärgerlich: In der Relegation verpassten die Nordwaldecker voriges Jahr den Bezirksliga-Aufstieg, erst nach Ende der regulären Saison war klar, dass Tobias und Christoph Rettberg zu ihrem Heimatverein zurückkehren, vom Verbandsligisten SV Menne brachten sie Boris Sittig mit. Mit André Gutmann waren sie das Maß der Dinge, die Bezirksklassen-Saison wurde sportlich wenig herausfordernd. „Das war den Jungs bewusst, sie wollten aber dennoch gern wieder bei uns spielen“, erklärt Stefan Friedrichs vom TSV-Teamvorstand. Nur drei Gegnern gelang es, wenigstens ein Einzel oder Doppel gegen den TSV zu gewinnen.
Auch die zweite Mannschaft in der Kreisliga dominierte mit 35:1 Punkten und gab als Meister nur gegen Herbsen einen Punkt ab. Lohn war der Aufstieg in die Bezirksklasse. In der 1. Kreisklasse holte sich Wetterburg III mit der gleichen Punktzahl ebenfalls Platz eins. „Trotz allem war es für alle Teams kein Selbstläufer, wenn sie nicht in Bestbesetzung waren“, blickt Stefan Friedrichs zurück.
Am spannendsten sei es für die vierte Mannschaft gewesen, meinte er. In der Tat: Wetterburg IV musste in der 3. Kreisklasse Nord bis zum letzten Spieltag warten, ehe auch für dieses TSV-Team die Meisterschaft perfekt war. Nur das Spielverhältnis entschied zwischen dem TSV und dem VfL Bad Wildungen IV, die mit 18:2 Punkten gleichauf lagen. Die Nordwaldecker lagen mit 81:19 gegenüber 79:21 hauchdünn vorn.
Nach diesem seltenen Triumph wollen sich ab September alle vier Wetterburger Mannschaften eine Klasse höher beweisen. Auch in der Bezirksliga rechnet man mit einem Durchmarsch der Wetterburger. Für die übrigen drei TSV-Mannschaften sei maximal ein Mittelfeldplatz drin, meint Friedrichs. Abgänge gibt es keine, die zweite Mannschaft erhält eventuell einen Neuzugang als Verstärkung.
Quelle:
Bericht von Dirk Schäfer | Redakteur Lokalsport, Waldeckische Landeszeitung
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