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FAQ zur Corona-Pandemie

Welche Richtlinien sind für mich im Verein wichtig?

Grundlage ist die Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen, vom 7. Mai 2020, die zuletzt am 20. Juli 2020 geändert wurde und die den Kontaktsport in Hessen wieder vollständig ermöglicht.

Durch den Abschnitt M der Wettspielordnung kann der HTTV jederzeit Anpassungen  von kurzfristig vorgenommenen Verschärfungen/Restriktionen beschließen. Aufgrund der aktuell steigenden COVID-19-Infektionszahlen ist dies nicht unwahrscheinlich.

1) Mit dem Verzicht auf die Austragung der Doppel wurde am 21. August eine erste Anpassung vorgenommen. 

2) Korrektur der fehlerhaften Punktvergabe b), die im HTTV keine Anwendung findet und versehentlich übernommen wurde. (25. August)

3) Der Abschnitt "Zuschauer" wurde gemäß der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) angepasst. (11. September)

4) Neue Regelung zur Absetzung von Spielen nach Beschluss des HTTV-Präsidiums vom 20. Oktober, gültig bis 8. November. 

5) Aussetzung des Spielbetriebs zum 29.10.2020 bis 30.12.2020 mit Beschluss des HTTV-Präsidiums vom 28. Oktober.

6) Präsidiumsbeschluss vom 25. November: Durchführung einer "Einfachrunde".
https://www.httv.de/news/data/2020/11/26/saison-20202021-als-einfachrunde/ 

7) Absage aller weiterführenden Veranstaltungen im Januar 2021, mit einer Ausnahme, die Hessische Meisterschaft der Damen und Herren diese wird in den Mai/Juni verschoben. Beschluss des Präsidiums vom 26. November


Maßgebliche Änderungen werden den Vereinen umgehend per Newsletter an die Vereinskontaktadresse mitgeteilt sowie auf der HTTV-Homepage veröffentlicht.

Die Zuständigkeit liegt aber weiterhin bei den Kommunen. Bitte erkundigen sie sich dort über die Umsetzung der Verordnung bzw. welche Regularien vor Ort gelten.

Downloads und Links: 

 

Der DTTB und seine 18 Landesverbände in Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund legen ein überarbeitetes Schutz- und Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland vor, welches die Vereine bei der Umsetzung der Hygieneempfehlungen unterstützen soll. 

Das aktuelle Schutz- und Handlungskonzept können sie hier herunterladen. 

Dieses kann an die verantwortliche Stelle weitergegeben werden. 

 

Ist die gemeinsame Anreise zum Training/Wettkampf in einem PKW möglich?

Gemäß der aktuell vorliegenden Verordnung können Spieler*innen wieder gemeinsam in einem PKW anreisen. 


Ist das Spielen von Doppeln wieder erlaubt?

Mit der Anpassung der Corona-Verordnung mit Gültigkeit vom 11. Juni 2020 ist der Kontaktsport in Hessen wieder erlaubt. Somit darf auch wieder Doppel gespielt werden. Es gelten jedoch weiterhin die vorgegebenen Kontaktbeschränkungen!


Wer ist für die Öffnung von bisher geschlossenen Sportstätten zuständig? 

In der Regel ist derjenige zuständig, der die Sportstätte unterhält oder betreibt. Also im Normalfall die Kommune. Es gibt auch vereinseigene Sportstätten. Dann sind die Vereine zuständig. Aber, wenn das Land Hessen durch die Verordnung die Wiederaufnahme des Breitensports und des Freizeitsports wieder ermöglicht, dann bedarf es keiner weiteren Regelung mehr durch die Kommunen in Hessen. Die kommunalen Behörden vor Ort können aber in ihrer Zuständigkeit jederzeit dafür sorgen und kontrollieren, dass alle Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden. Beim Vollzug durch die Kommunen ist in der Regel das Gesundheitsamt zuständig. Es können auch die Ordnungsbehörden der Kommune tätig, um etwa eine bestehende Gefahrensituation abzuwenden. 


Sollten Vereine für alle Nutzer der Sportstätte eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchführen und protokollieren? 

Es ist nicht verpflichtend vorgesehen, hierüber Protokoll zu führen. Unbestritten ist jedoch, dass Verhaltens- und Hygieneregeln besser im Gedächtnis bleiben, wenn man sie verschriftlicht an die Teilnehmer aushändigt und sich die Verpflichtung zur Einhaltung per Unterschrift bestätigen lässt.  


Können Vereine haftbar gemacht werden, wenn Sporttreibende sich beim Sport im Verein mit COVID-19 infizieren? 

Fragen gibt es auch immer wieder zur Haftung sowohl der Vorstände als auch der Hygienebeauftragten. Hier verweisen wir auf die FAQ-Liste des Landessportbundes Hessen. 


Müssen/Dürfen Vereine eine Teilnehmendenliste zur Nachverfolgung der Infektionsketten führen?

Schon aus Versicherungsgründen ist es sinnvoll, beim Training Teilnehmerlisten zu führen. Gerade jetzt geht es außerdem darum, Infektionsketten nachverfolgbar zu machen. Viele Spitzenverbände empfehlen deshalb, bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs in angepasstem Rahmen Teilnehmendenlisten zu führen. In diesen Listen werden in den meisten Fällen jedoch nicht nur die Namen der Trainierenden dokumentiert, sondern es wird auch der Gesundheitszustand der Teilnehmenden abgefragt. Dies ist jedoch nicht zulässig, wie der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Ende Mai mitgeteilt hat. „Keinesfalls dürfen Gesundheitsdaten erfasst werden, wie z.B. in der Form, dass man Kinder und Jugendliche nach Krankheitssymptomen befragt und dies dokumentiert. Gleiches gilt für Erwachsene“, heißt es im Schreiben des Datenschutzbeauftragten. Diese Vorgabe muss umgesetzt werden.

Weiterhin weist der Datenschutzbeauftragte darauf hin, dass es keine gesetzliche Pflicht gibt, Teilnehmendenlisten für den Trainingsbetrieb zu führen. Dies bedeutet aber nicht, dass Vereine keine Listen führen sollten. Im Gegenteil: Der Landessportbund Hessen e.V. rät dringend zur Beibehaltung der Teilnehmendenlisten.

Die Rechtsgrundlage, die den Vereinen die Führung solcher Listen gestattet, ergibt sich aus dem § 6, Abs. 1, lit. d der Datenschutzgrundverordnung. Dort ist die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Daten wie folgt geregelt: „Die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen." Da die Gesundheit unter die „lebenswichtigen Interessen“ zu subsummieren ist, ist die Führung der oben genannten Listen rechtmäßig.

Das vollständige Schreiben des Datenschutzbeauftragten können Sie hier herunterladen.


Wie kann ich Tischtennis-Tische reinigen?

In den Richtlinien zur Nutzung von Sportstätten wurde zunächst von einer „Desinfektion“ der Tische gesprochen; dies wurde inzwischen in „Reinigung“ abgeschwächt. Dennoch stellen sich viele Vereine die Frage, wie eine richtige Reinigung durchzuführen ist, ohne die Tischoberflächen zu schädigen:
a) Von der Nutzung von Desinfektionsmitteln wird abgeraten. 
b) Die zur Reinigung vom Handel angebotenen Tischreiniger sind ausreichend. 
c) Alternativ können Wasser und Kernseife oder milde Spülmittel verwendet werden. 


Welche Aufgaben hat ein Hygienebeauftragter?

Jeder Verein sollte einen „Hygienebeauftragten“ benennen: Seine Aufgaben sind,
a) ständig über die (aktuell) notwendigen Richtlinien (und deren Modifikationen) informiert zu sein; 
b) diese Richtlinien allen Vereinsmitgliedern und Übungsleiter(inne)n/Trainer(innen) stets zeitnah kenntlich zu machen; 
c) für die Organisation der notwendigen Voraussetzungen zur Umsetzung der Richtlinien Sorge zu tragen (beispielsweise Beschaffung von Reinigungs-/Desinfektionsmitteln); 
d) für die Organisation zur Überwachung der Einhaltung der Richtlinien verantwortlich zu zeichnen (beispielsweise Übernahme durch die jeweilige Hallenaufsicht); 
e) als offizieller Ansprechpartner des Vereins für Mitglieder und kommunale Behörden etc. zur Verfügung zu stehen.


Ein Tutorial des DTTB zum Thema COVID 19-Schutz- und Handlungskonzept, unter Beteiligung des hessischen Kaderspieler, finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=x0sqjQ6s4S8&t=1s

 

 

 

 

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