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Mannschaftssport Erwachsene  

Langstadt schaltete Berlin aus - verlor aber gegen Kolbermoor

Tolle Leistung brachte den Südhessen den zweiten Platz

Autor:

Ressortleiter Medien

TSV Langstadt

Elf Mannschaften (TTC Weinheim hatte kurzfristig abgesagt) waren in Hannover dabei, als die Endrunde um die Deutsche Pokalmeisterschaft der Damen auf dem Programm stand. Es wurde die Vorrunde in drei Dreiergruppen und einer Zweiergruppe ausgespielt. Mit dabei aus den Reihen des Hessischen Tischtennis-Verbandes der TSV Langstadt. Die Südhessen wurden in die Vorrundengruppe mit TSV Schwabhausen und MTV Tostedt gelost. Zur Gruppe meinte Manfred Kämmerer, der Sportliche Leiter des TSV: „Es hätte sicher einfachere Lose geben können. Tostedt mit der ehemaligen Nationalspielerin Irene Ivancan darf nicht unterschätzt werden. Schwabhausen hat mit der derzeit in überragender Form spielenden Sabine Winter sowie der gebürtigen Chinesin Liu Yangzi, die inzwischen für Australien startet, zwei sehr starke Spielerinnen im Aufgebot. Ich sehe Schwabhausen als 50:50-Spiel. Da wird es auch von der Tagesform abhängen. Es wäre natürlich toll, wenn wir uns zum dritten Mal für das Final Four qualifizieren würden.“

Nur 78 Minuten benötigte der TSV Langstadt, um sich gegen den MTV Tostedt 3:0 durchzusetzen. Tanja Krämer, Petrissa Solja und Chantal Mantz gaben insgesamt nur zwei Sätze ab. Gegen Schwabhausen ging es nun um den Gruppensieg. Dass es nicht leicht werden würde zeigte das Auftakteinzel, das nichts für schwache Nerven war. Alle fünf Sätze endeten mit zwei Punkten Unterschied. Tanja Krämer gewann den ersten Satz 11:9, geriet aber durch das 9:11 und 14:16 in Rückstand. Bei 8:10 wehrte die Langstädterin zwei Matchbälle ab. Danach gelang es Tanja Krämer den fünften Satzball zum 16:14 zu verwandeln. Trotz 5:2 im entscheidenden Durchgang gab es eine 9:11-Niederlage. Das ließ aber Langstadt unbeeindruckt. Durch die beiden 3:0-Erfolge von Petrissa Solja und eines weiteren 3:0 von Chantal Mantz war der Einzug unter die besten Vier geschafft.

Zu einem Krimi wurde die Begegnung gegen Seriensieger Berlin. Nach dem Schnelldurchgang zum Auftakt wurde das Halbfinale zu einer Mammutbegegnung, in der Langstadt nach drei Stunden und 40 Minuten den Finaleinzug geschafft hatte. Zur Spielerin der Begegnung wurde Petrissa Solja, die zwei Einzel gewann. Den Siegpunkt holten im Doppel Chantal Mantz/Tanja Krämer, die zuvor ihre Einzel knapp verloren, mit 9:11, 13:11, 11:8, 9:11 und 11:6. „Das war der Hammer“, freute sich Langstadts Sportlicher Leiter Manfred Kämmerer.

Nicht spurlos waren die fünf Spiele aus den Vorrundenbegegnungen und dem Halbfinale an Petrissa Solja vorbeigegangen. Dabei hatte sie im Auftakteinzel des Finales das 1:0 auf dem Schläger. Im fünften Satz lag sie 5:0 vorn, musste sich dann aber 5:11 geschlagen geben. Obwohl auch Tanja Krämer und Chantal Mantz stark spielten, gingen sie leer aus.

Alle Einzelheiten zur Pokalendrunde unter: www.tischtennis.de/index.html

Petrissa Solja
Tanja Krämer
Chantal Mantz
Mantz/Krämer holten gegen Berlin den Siegpunkt. (Fotos: Petra Steyer)

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