Ein zentraler Beschluss betrifft die Einführung von Spielgemeinschaften zur Saison 2027/2028, der knapp angenommen wurde. Ziel ist es unter anderem, kleinere Vereine zu unterstützen, Jugendmannschaften breiter aufzustellen und zusätzliche Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.
Darüber hinaus wurden weitere Anträge zum Spielbetrieb angenommen. So kann das Präsidium künftig per Ausnahmegenehmigung auch Tische mit abgelaufener ITTF-Zulassung weiterhin für den Spielbetrieb im HTTV zulassen. Außerdem wurde eine deutliche Erhöhung der Gebühr für Spielberechtigungsbeantragungen bei Spielern beschlossen, die bereits eine Spielberechtigung im Ausland besitzen oder besessen haben. Ein Großteil der Gebühr wird nach Ablauf der Halbserie zurückerstattet, wenn der Spieler mindestens drei Spiele absolviert hat. Zudem liegt die Zuständigkeit bei möglichen Übertragungen von Bundesspielklasse künftig beim Präsidium.
Neben den Anträgen standen auch weitere Themen auf der Tagesordnung. Thomas Beike stellte das neue Schutzkonzept zum Kindeswohl des HTTV vor, das verbindliche Verhaltensregeln, klare Verfahren und niedrigschwellige Anlaufstellen im Umgang mit dem Thema schaffen soll. Vereine sollen dadurch auch ermutigt werden, eigene Schutzkonzepte zu entwickeln.
Im Bereich Vereinsservice informierten Christian Löffler, Andreas Zimmer und Jens Thorwächter über Aktionen zur Mitgliedergewinnung. Vorgestellt wurden unter anderem die Aktion „Hessen spielt Tischtennis“ (1.–17. Mai) sowie der erste Vereinsservicetag am 29. und 30. August.
Ursula Luh-Fleischer präsentierte zudem aktuelle Zahlen zum Verbandsmagazin plopp sowie Ergebnisse einer Umfrage zum Bundessystem. Mehr als 75 Prozent der über 2700 Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, auch nach dem Siegpunkt alle Spiele auszutragen.
Neben den inhaltlichen Themen standen auch zahlreiche Ehrungen sowie Ernennungen zu Ehrenmitgliedern auf dem Programm.
Ein ausführlicher Bericht und die angenommenen Anträge erscheinen im plopp 3/2026.






