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Mit beiden Beinen auf dem Boden stehen: Maik Brauch - Portrait eines behinderten Tischtennisspielers

Maik Brauch steht mit beiden Beinen mitten im Leben und ist zudem ein guter Tischtennisspieler mit Zielen und Perspektiven.

Dabei hat Maik von Geburt an nur ein intaktes Bein, dem rechten fehlen dagegen aufgrund eines Geburtsfehlers, einer Dysmelie, ca. 20 Zentimeter vom Unterschenkel inklusive Fuß. Die Behinderung ist dem 28-jährigen Maik, der im Alter von 9 Jahren bei TuS Schwanheim in Frankfurt/Main mit dem Tischtennis begann, bei genauem Hinschauen auch an den Händen anzusehen: zwei Fingern der rechten Hand fehlen je zwei Fingerglieder, das gleiche gilt für einen Finger der linken Hand.

Text und Fotos: Dr. Stephan Roscher
(Artikel in Plopp 1/2005)

Dabei hat Maik von Geburt an nur ein intaktes Bein, dem rechten fehlen dagegen aufgrund eines Geburtsfehlers, einer Dysmelie, ca. 20 Zentimeter vom Unterschenkel inklusive Fuß. Die Behinderung ist dem 28-jährigen Maik, der im Alter von 9 Jahren bei TuS Schwanheim in Frankfurt/Main mit dem Tischtennis begann, bei genauem Hinschauen auch an den Händen anzusehen: zwei Fingern der rechten Hand fehlen je zwei Fingerglieder, das gleiche gilt für einen Finger der linken Hand.
Natürlich benötigt er eine Unterschenkelprothese, um eine gute Standfestigkeit und Beweglichkeit zu erzielen. Mit seinem "Ersatzbein" samt Sport-Fuß aus Karbon freilich kann er es an Wendigkeit mit fast jedem aufnehmen.
Maik entspricht nicht im geringsten der verbreiteten Klischeevorstellung vom Behinderten, der sich aufgrund seines Handikaps einigelt und nur wenig Selbstvertrauen an den Tag legt. Er steht mitten im Leben und ist Sportler mit professioneller Einstellung, der sich selbst immer wieder gute Leistungen abverlangt und mit Ehrgeiz, Willen und Ausdauer darauf hinarbeitet, seine Ziele zu erreichen. Dazu gesellt sich noch Talent und Ballgefühl, was dazu führt, dass Maik im "normalen" Vereins-Ligaalltag beim TTC Dornbusch/Niederursel in Frankfurt immerhin im vorderen Paarkreuz der Bezirksoberliga antritt, ein Level, das hunderttausende Tischtennisspieler ohne Handikap in Deutschland nicht annähernd erreichen.

Wir wollen freilich auch den Menschen Maik Brauch, seine Persönlichkeit und seine Lebenseinstellung kennenlernen, nicht bloß den Zelluloidartisten.
Deswegen hält es der Verfasser für angemessen und aufschlussreich, Maik Brauch, der beileibe kein langweiliger Durchschnittstyp ist und wirklich etwas mitzuteilen hat, im Anschluß an diesen Artikel in Form eines Interviews selbst sprechen zu lassen (Plopp 2/2005, HTTV-Homepage).

Der komplette Artikel findet sich hier:

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