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Gönnerns Traum vom Hattrick platzt / Maberzell fehlt ein Satz

Gönnern/Fulda (kel). Nach zwei Final-Erfolgen gegen den belgischen Rekordsieger der Champions League ist der TTV Gönnern im dritten Anlauf im Halbfinale knapp an Royal Villette Charleroi gescheitert. Der Titelverteidiger verlor wie im Hinspiel knapp mit 2:3. Ein aufopferungsvoll kämpfender Timo Boll gewann zwar beide Partien, konnte aber nicht verhindern, dass sein letzter großer Auftritt für Gönnern vor dem Wechsel nach Düsseldorf mit einer Niederlage endete. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es war ein Spiel auf höchstem Niveau"", sagte TTV-Trainer Helmut Hampl. "Wir haben das Spiel nicht heute, sondern in Charleroi verloren, als wir unsere Chancen zum 3:1 vergeben haben", bilanzierte Hampl
Ergebnisse: Boll -- Smirnov 3:0 (11:7, 11:2, 11:5); Grujic -- Samsonov 0:3 (8:11, 7:11, 6:11); Roßkopf - Li Ching 2:3 (9:11, 5:11, 11:6, 11:8, 7:11); Boll -- Samsonov 3:2 (5:11, 8:11, 11:9, 11:8, 11:9); Grujic -- Smirnov 2:3 (7:11, 13:11, 4:11, 11:7, 9:11).
Zuschauer: 150

Gönnern/Fulda (kel). Nach zwei Final-Erfolgen gegen den belgischen Rekordsieger der Champions League ist der TTV Gönnern im dritten Anlauf im Halbfinale knapp an Royal Villette Charleroi gescheitert. Der Titelverteidiger verlor wie im Hinspiel knapp mit 2:3. Ein aufopferungsvoll kämpfender Timo Boll gewann zwar beide Partien, konnte aber nicht verhindern, dass sein letzter großer Auftritt für Gönnern vor dem Wechsel nach Düsseldorf mit einer Niederlage endete. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es war ein Spiel auf höchstem Niveau"", sagte TTV-Trainer Helmut Hampl. "Wir haben das Spiel nicht heute, sondern in Charleroi verloren, als wir unsere Chancen zum 3:1 vergeben haben", bilanzierte Hampl
Ergebnisse: Boll -- Smirnov 3:0 (11:7, 11:2, 11:5); Grujic -- Samsonov 0:3 (8:11, 7:11, 6:11); Roßkopf - Li Ching 2:3 (9:11, 5:11, 11:6, 11:8, 7:11); Boll -- Samsonov 3:2 (5:11, 8:11, 11:9, 11:8, 11:9); Grujic -- Smirnov 2:3 (7:11, 13:11, 4:11, 11:7, 9:11).
Zuschauer: 1500 (in Stadtallendorf).
Nicht besser erring es dem zweiten hessischen Bundesligisten TTC RhönSprudel Maberzell in Würzburg, das die Gastgeber mit 3:2 gewannen und dank der besseren Satzdifferenz - Maberzell siegte im Hinspiel ebenfalls 3:2 - ins ETTU-Finale gegen Düsseldorf einzogen.
Spannung und Dramatik pur bot dieses Derby in der Würzburger Heuchelhoffhalle, in dem die letztlich die ausgeglichenere Mannschaftsleistung den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber gab. Diese waren durch Tan Rui Wus Viersatzsieg über Jan-Ove Waldner in Füührung gegangen. Für den Ausgleich sorgte Feng Zhe, der Leung Chu-Yan nach einem 1:2-Satzrückstand noch mit 3:2 besiegte. Für die erneute Würzburger Führung zeichnete Evgueni Chtchetinine, der mit seinem geduldigen Abwehrspiel Meng Qing Yu mit 3:1 in die Knie zwang. Den Ausgleich musste anschließend in einer dramatischen Partie Tan Rui Wu gegen Feng Zhe zulassen. Nach einer 2:0-Satzführung musste Tan seinem Gegenüber im dritten und vierten Durchgang jeweils in der Verlängerung den Vortritt lassen, ehe er im fünften Satz entnervt unterging. Ausgerechnet die schwedische Tischtennis-Ikone Jan-Ove Waldner, der im Hinspiel noch einen wichtigen Sieg gegen Tan Rui Wu beigesteuert hatte, wurde bei der 2:3-Niederlage gegen Leung zur tragischen Figur des Spiels.

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