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Kleines Team - großer Erfolg

(se) Anwesend waren beim 23. Jugend - Länder -Cup 2009 der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ ) in Sportpark Rabenberg Breitenbrunn, im sächsischen Erzgebirge 14 Landesverbände mit 188 Sportlern und ihren Betreuern. Es waren 21 Judokas, 29 Tischtennisspieler, 46 Leichtathleten und 92 Schwimmer vor Ort. Der Landesverband Hessen war mit 5 Judokas, 4 Tischtennisspielern und jeweils einem Leichtathleten und Schwimmer vertreten, begleitet von 8 Betreuern.

Dieses Jahr wurde das erste Mal eine gemeinsame Busanreise organisiert, die den Beteiligten schon im Vorfeld die Gelegenheit gab sich kennen zu lernen und sportartübergreifende Kontakte zu knüpfen. Durch die Ausgabe von HBRS-Sportanzügen ergab sich auch nach außen ein einheitliches Erscheinungsbild, so dass die Gruppe Hessen würdig vertreten konnte, was sich auch an den Ergebnissen ablesen lässt. Immerhin hat Hessen in der Landeswertung nach Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen den 4. Platz belegt und dass mit dieser doch geringen Anzahl von Sportlern. Was könnten wir alles erreichen, wenn noch weitere jugendliche Sportler mitfahren würden.
Unsere vier hoch motivierten Tischtennis- Athleten Marcel Miss, Cemil Pfeiffer, Yannik Rüddenklau und Tim Simon erspielten an den zwei Wettkampftagen insgesamt acht Medaillen für das Land Hessen.
Während Cemil, Marcel und Yannik schon auf Wettkampferfahrung zurückblicken konnte, war es für Tim das erste Turnier überhaupt. Die noch zu Beginn des Turniers vorhandene Nervosität konnte er im Laufe der Spiele ablegen und verfehlte nur knapp eine Bronzemedaille mit seinem Teamkollegen Sören Wessels (Schleswig Holstein) im Mannschaftswettbewerb.
Marcel belegte in der Klasse der Rollstuhlfahrer den dritten Platz, konnte aber seine Leistung im Mannschaftswettbewerb noch steigern. Gemeinsam mit seinem Partner Jan Elsner (Nordrhein Westfalen) erspielte er sich die Silbermedaille. Besonders hervorzuheben ist sein Spiel gegen Kaan Sisik, welches an Dramatik kaum zu überbieten war und Marcel als Sieger vom Tisch ging.
Cemil und Yannik konnten ihren Mannschaftserfolg vom Vorjahr souverän verteidigen und errangen mit nur 4 Satzverlusten die Goldmedaille.
In der offenen Klasse, in der unabhängig von Alter, Geschlecht und Behinderung gespielt wird, belegte Cemil den 2. und Yannik den 3. Platz. Beide verloren gegen den spätern Sieger Thomas Elias aus Nordrhein - Westfalen.
In der Klasse Jugend 1 und 2 zog Cemil unangefochten in das Finale, unterlag jedoch nach einer 1:0 Satzführung mit 1:3 gegen den Thüringer Oliver Remke.

Yannik, noch etwas enttäuscht von seinem Ergebnis in der offenen Klasse, spielte konzentriert und sehr motiviert die Klasse Schüler 1 und 2 und traf im Endspiel auf den Württemberger Tim Laue. Beide Sportler kennen sich bereits aus Kaderlehrgängen des DBS. In einem auch taktisch gut gespielten Finale konnte Yannik diesmal das Match mit 3 :1 für sich entscheiden und sein Ziel, die Einzelgoldmedaille, erreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wettkämpfe gut organisiert waren, hervorragende Schiedsrichter anwesend waren und sogar an Ballholer für die Rollstuhlfahrer gedacht wurde. Das Team aus Hessen hat sich prima geschlagen.

Neben diesen sportlichen Erfolgen genoss das Hessenteam, unter der Betreuung von Andrea Voigt, Andreas Waschke und Tamara Rüddenklau, die vier Tage im Erzgebirge.

gez. Rolf Beck

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