Zum Inhalt springen

Makoto Nogami (TV Eschersheim) gewinnt Bundesfinale der mini-Meisterschaften

(fr) Bei den Mädchen Ilka Schmidt (Niedersachsen) vorn - Lisa-Jasmin Runzheimer (TV Haiger) wird Achte

Die elfjährige Ilka Schmidt vom SuS Strackholt/Niedersachsen und der zehnjährige Makoto Nogami vom TV Erschersheim/Hessen) sicherten sich am Wochenende die Titel beim 27.Bundesfinals der mini-Meisterschaften beim bayrischen TSV Ebermannstadt.
Der zehnjährige Nogami aus Frankfurt setzte sich im Finale mit 3:0 gegen Jan Reuter vom SV TT-Schule Nicklashausen/Württemberg-Hohenzollern durch. "Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass ich gewonnen habe", sagte Makoto Nogami. "Aber jetzt bin ich froh, dass es vorbei ist. Es war ein hartes Match im Finale." Vor allem, weil es ein Spiel gegen einen neuen Freund war. Nach dem Endspiel standen er und Jan Reuter schon wieder am nächsten Tisch und trainierten.
Bei den Mädchen besiegte Ilka Schmidt t, die ein Jahr jüngere Annika Bammel vom Sachsen-Anhalter VfB 07 Klötze ohne Satzverlust. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich 3:0 gewinnen kann. Ich war so aufgeregt vor dem Finale", erzählte die Niedersächsin. Sieger waren an diesem Wochenende aber alle 20 Mädchen und 20 Jungen. Schließlich haben sie sich von wieder einmal rund 40.000 Kindern, die in dieser Saison an der erfolgreichsten Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport überhaupt teilgenommen haben, ins Bundesfinale gespielt.
An den Tischen waren die je 20 Mädchen und Jungen, die sich von den insgesamt runde 40.000 Kinder, die bundesweit angetreten waren, über vorausgegangenen Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide qualifiziert hatten.
Allein im Bereich des hessischen Verbandes hatten in diesem Jahr wieder 1541 Vereine mit 39240 Kindern teilgenommen, bundesweit nahmen an größten Sport-Werbeaktion seit 1983 bisher über 1,1 Millionen Mädchen und Jungen an bisher über 40.000 Ortsentscheiden teil, die sich Jahr für Jahr über die gesamte Republik verteilen.
Begonnen wurden die Titelkämpfe in je vier Fünfer-Vorrundengruppen und dann mit Zwischrundengruppen (je nach Platzierungen) fortgesetzt. In der Endrunde wurden dann erneut je nach Gruppenplatzierung die Sieger und Platzierten ausgespielt.
Nogami gab auf dem Weg zum Titel nur zwei Sätze ab. Mit 4:0-Siegen und 12:0-Sätzen gewann er überlegen seine Vorrundengruppe, in der Zwischenrunde gab es 3:1-Siege bei 9:2-Sätzen und im Finale dann ein 3:0 gegen Jan Reuter.
Als Gruppenzweite zog die hessische Verbandsmini-Meisterin Runzheimer bei den Mädchen in die Top-Zwischenrundengruppe ein. Bei 3:1-Siegen und 10:3-Sätzen hatte sie hier nur gegen die spätere Siegerin Schmidt mit 1:3 verloren. In der Zwischenrunde fehlte dann sichtlich die Kraft. Nach 0:3-Siegen/1:9-Sätze verlor sie dann in der Endrunde auch noch das Spiel um den siebten Rang mit 0:3 und wurde damit Achte.

Alle Platzierungen im Überblick:
Jungen: 1. Makoto Nogami (Frankfurt/Hessen), 2. Jan Reuter (Igersheim/Württemberg-Hohenzollern), 3. Tilman Hansel (Vieselbach/Thüringen), 4. Dominik Söllner (Bad Aibling/Bayern), 5. Johannes Mann (Berlin), 6. Kerim Can Güvercin (Gütersloh/WTTV), 7. Daniel Tross (Sinzheim/Südbaden), 8. Maarten Ramm (Hamburg), 9. Leon Görg (Nieder-Olm/Rheinhessen), 10. Edward Kaganov (Trier/Rheinland), 11. Simon Timm (Westerholt/Niedersachsen), 12. Marius Uhrig (Heidelberg/Baden), 13. Tim Wichetek (Sülzetal/Sachsen-Anhalt), 14. Nico Köhler (Dörrmoschel/Pfalz), 15. Julian Meyer (Bremen), 16. Jonas Giebel (Greifswald/Mecklenburg-Vorpommern), 17. Johannes Epding (Borgsdorf/Brandenburg), 18. Nicolas Volz (Saarbrücken/Saarland), 19. Niklas Boermann (Kalübbe/Schleswig-Holstein, 20. Franz Lanzinger (Lengenfeld/Sachsen).

Mädchen: 1. Ilka Schmidt (Großefehn/Niedersachsen), 2. Annika Bammel (Neu-Ristedt/Sachsen-Anhalt), 3. Mona Kaiser (Rimsting/Bayern), 4. Cathrin Lebro (Neumünster/Schleswig-Holstein), 5. Leonie Riedewald (Wachtberg/WTTV), 6. Margaria Tischenko (Nordhausen/Thüringen), 7. Veronika Scholl (Stuttgart/Württemberg-Hohenzollern), 8. Lisa-Jasmin Runzheimer (TV Haiger/Hessen), 9. Johanna Klein (Heidesheim/Rheinhessen), 10. Melanie Obenloch (Blumberg/Südbaden), 11. Leonie Gilles (Eitelborn/Rheinland), 12. Franceska Felgentreu (Treuenbrietze/Brandenburg), 13. Henriette Dengler (Maxdorf/Pfalz), 14. Vanessa Kolf (Neunkirchen/Saarland), 15. Luca de Groote (Leipzig/Sachsen), 16. Lisa-Marie Schmiedle (Bruchsal/Baden), 17. Ulrike Urbanek (Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern), 18. Emma von Eitzen (Hamburg), 19. Charlotte Spude (Bremen), 20. Josephine Wernicke (Königs-Wusterhausen/Berlin).

Norbert Freudenberger - Ressortleiter Medien

Aktuelle Beiträge

Einzelsport Erwachsene

Tischtennis-WM im Budapest läuft

Seit Ostersonntag sind die weltbesten Spielerinnen und Spieler auf der Jagd nach den WM-Titeln.

Partner und Sponsoren