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Bundesliga gründet eigene Gesellschaft

Fulda (kel). Die Vereine der Deutschen Tischtennis-Liga werden künftig selbständig arbeiten. In einer Gründungsversammlung am vergangenen Dienstag im Stadtschloss Fulda beschloss die Interessenvertretung der deutschen Bundesligavereine, der TTBL-Trägerverein, die Gründung einer Eigengesellschaft. Sitz ist Fulda. Zum Geschäftsführer wurde Claus-Dieter Schad aus Fulda berufen. Der ehemalige Gönnerner Bundesligaspieler Nico Stehle wird die Geschäftsstelle leiten.

Fulda (kel). Die Vereine der Deutschen Tischtennis-Liga werden künftig selbständig arbeiten. In einer Gründungsversammlung am vergangenen Dienstag im Stadtschloss Fulda beschloss die Interessenvertretung der deutschen Bundesligavereine, der TTBL-Trägerverein, die Gründung einer Eigengesellschaft. Sitz ist Fulda. Zum Geschäftsführer wurde Claus-Dieter Schad aus Fulda berufen. Der ehemalige Gönnerner Bundesligaspieler Nico Stehle wird die Geschäftsstelle leiten.
"Das ist ein wichtiges Ergebnis für den Tischtennis-Spitzensport", betonte Schad im Pressegespräch. Die Grundsatzbeschlüsse seien bereits vor einem Jahr gefasst worden, damit die Bundesliga künftig selbständig ihren Spielbetrieb ab der Saison 2011/2012 verwalten könne. "Meine Vision ist es, auch die zweiten Ligen oder die Damenbundesliga mitzunehmen."
Der Deutsche Tischtennis-Bund unterstütze das Vorhaben, berichtete DTTB-Generalsekretär Matthias Vatheuer. "Wir sitzen hier an einem Tisch und so soll es bleiben. Die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft sind auch begründet in der guten Arbeit der Bundesligavereine."
"Wir sind stolz darauf, den Weg in die Eigenständigkeit geschafft zu haben", sagte Andreas Preuss, Aufsichtsratsvorsitzender der TTBL Sport GmbH. Mit dem Thema habe sich er und seine Mitstreiter seit 21 Jahren beschäftigt. Die Tischtennis-Bundesliga stehe als Werbeplattform für Sponsoren in einem natürlichen Wettbewerb mit anderen Sportarten. Spitzensport auf internationalem Niveau sei in der heutigen Zeit ohne Sponsering nicht zu bezahlen. Die bisherigen Aktivitäten hätten nicht ausgereicht, die DTTL mit professionellen Strukturen weiterzuentwickeln.
Für Schad und Stehle steht jetzt viel Arbeit ins Haus. Es gilt, die Geschäftsstelle aufzubauen und mit Leben zu füllen, den Spielbetrieb und damit verbundene Veranstaltungen zu organisieren und ein zentrales Ligasponsering auf- und auszubauen.
Hierfür sei die Stadt Fulda im Herzen Deutschlands ein guter Standort. Die Affinität zum TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und das offene Ohr der Stadt für den Tischtennissport hätten den Ausschlag gegeben für Fulda als Standort gegeben, berichtete Schad. Der Beschluss sei einstimmig erfolgt. "Wir können jetzt effizienter arbeiten und schneller auf die Herausforderungen des Spitzensportes reagieren", so der Geschäftsführer. Mittelfristig müsse die Fernsehpräsenz neu aufgerollt werden. "Die bekommt man aber nicht geschenkt. Die Basis dazu sind wirtschaftliche Resourcen, die sich die Bundesliga erarbeitet."

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