Durch die erstmalige Teilnahme des ehemaligen Nationalspielers Hans-Jürgen Fischer (TSC Freigericht) war die ohnehin bewährte Senioren-Mannschaft noch einmal deutlich verstärkt worden. Gemeinsam mit Dieter Buchenau (Gießener SV), Klaus Scherb (SVH Kassel), Kay Seyffert (Tischtennisclub Elz) und Ralf Lenze (SVH Kassel) ging Fischer entsprechend ambitioniert in den Wettbewerb. Schon in der Gruppenphase unterstrich das hessische Quintett seine Titelambitionen. Gegen Baden gelang ein ungefährdeter 4:0-Erfolg, Berlin wurde mit 4:1 bezwungen. Der Gruppensieg bescherte den Hessen ein Freilos im Viertelfinale und damit eine willkommene Pause. Am zweiten Turniertag wartete im Halbfinale Brandenburg. Auch hier behielten Fischer und Co. mit 4:1 souverän die Oberhand. Fischer steuerte zwei Einzelerfolge bei, Buchenau gewann sein Einzel und gemeinsam mit Scherb war Fischer auch im Doppel erfolgreich. Im Finale kam es zur Neuauflage des letztjährigen Spiels um Platz drei gegen Baden-Württemberg. Hatte Hessen damals noch mit 2:4 das Nachsehen, ließ die Mannschaft diesmal früh keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Pokal mit nach Hause nehmen würde. Fischer, Buchenau und Scherb sorgten mit ihren Einzelsiegen für die schnelle 3:0-Führung. Auch die anschließende Niederlage des Doppels Fischer/Scherb brachte das Team nicht aus dem Konzept. Fischer machte schließlich mit seinem zweiten Einzelerfolg das 4:1 und damit den Titelgewinn perfekt. Besonders bemerkenswert: Hans-Jürgen Fischer und Dieter Buchenau blieben während des gesamten Turniers ohne Einzelniederlage. Nach zwei Finalniederlagen 2023 und 2024 sowie Platz vier im vergangenen Jahr durfte Hessen damit erstmals seit 2019 wieder über denSprung auf das oberste Podest jubeln.
Die hessischen Seniorinnen beendeten den Wettbewerb auf Rang fünf. Als Gruppenzweite trafen Cornelia Bienstadt (Spvgg. Hochheim), Margret Söthe (Kasseler Spvgg. Auedamm), Kersten Hollfelder (TSC Freigericht) und Margit Renger (TSC Freigericht) im Viertelfinale auf Brandenburg. Das 0:4 fiel dabei deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Zwei Fünfsatzniederlagen von Bienstadt und Hollfelder wiesen den Weg zur Niederlage. Im Spiel um Platz fünf gegen den WTTV sorgten die Hessinnen für einen versöhnlichen Abschluss. Zur Matchwinnerin avancierte Margret Söthe mit zwei Einzelerfolgen und einem Doppelsieg an der Seite von Cornelia Bienstadt. Bienstadt steuerte zudem einen Punkt im Einzel bei.
Alle Ergebnisse sind auf den MKTT-Online-Seiten des DTTB zu finden.